Massen-e-Mail - pferdeli - DeutschlandUm sicher zu gehen, daß seine Nachricht wegen der Überweisung des Ersteigerungsbetrages - er hatte ihn vorerst irrtümlich mit einer falschen Kontonummer überwiesen, so daß der Betrag zurückgegangen war und neu aufgegeben werden mußte und somit verspätet bei mir ankommen würde - auch gelesen wird, kam diese e-Mail von pferdeli gleich 15 Mal. Da beim Thema e-Mail-Verkehr gerade angelangt, einige Hinweise: Es ist bekannt, daß seitens von Hackern das weit verbreitete e-Mail-Programm Outlook Express, das Bestandteil des Microsoft Windows Betriebsystems ist, im Mittelpunkt der Angriffe steht. Bekannte Viren, die sich in den Schlagzeilen der internationalen Medien einen Namen gemacht und traurigen Ruhm erlangt haben, sind vorwiegend mit diesem e-Mail-Klienten verbreitet worden. Zahlreiche ebenso kostenlose Programme werden im Internet zum kostenlosen Download angeboten. Was nun eine Virenverbreitung durch den umfangreichen Schriftverkehr von User zu User angeht und eine potentielle Gefährdung des eigenen Systems darstellt, so empfiehlt sich erstens die Installation eines Virenschutzprogramms. Vielleicht haben Sie das Glück, daß Ihr Provider einen Virusscann optional vorschaltet. Dieser "durchleuchtet" bereits vor Abholung Ihrer Post vom Server die e-Mails. Sollte eine Nachricht, zumeist mit sogenannten Würmern, befallen sein, so erfolgt die Löschung des bedrohlichen Inhaltes und Sie erhalten eine Verständigung über den Vorfall und die Verifizierung eines Virus. So im Schnitt bis zu 2-3 mal pro Monat kam auf meinen eBay-e-Mail-Account eine befallene Nachricht. Allerdings waren im Postfach meines e-Mail-Klienten auch monatlich bis zu 1100 e-Mails abgespeichert; dies dadurch bedingt, daß ich den gesamten Schriftverkehr eines jeden einzelnen Auktionsfalles über den Versandtermin hinaus noch einige Zeit archivierte. Was SPAM - also unerwünschte Werbung betrifft, so stellte sich heraus, daß es Schwachstellen innerhalb des eBay-System geben muß. Sporadisch, dann aber fast in Massen, erhielt ich auf den ausschließlich für die eBay-Handelsabwicklung eingerichteten e-Mail-Account umfangreiche Werbezuschriften. Diese e-Mail-Adresse schien nur innerhalb des Briefverkehres zwischen eBay und anderen Mitgliedern auf und wurde darüber hinaus nirgends veröffentlicht. In Zeiten, wo mich täglich bis zu 5 solcher SPAM´s erreichten, nahm ich auch mit eBay in dieser Causa Kontakt auf. Man ersuchte mich den e-Mail-Header zu übermitteln, es kam jedoch nichts dabei heraus, da die Absenderroute nicht festzustellen war und die Absenderadresse nicht existierte. Diejenigen, die solche SPAM´s in der Hoffnung auf Geschäfte unter die Leute bringen, sind ja auch nicht dumm und fingieren eine Absenderadresse, die es gar nicht gibt. Wenn Sie also ungehalten oder fast schon zornig den Replay-Button betätigen, um sich noch die Arbeit anzutun in die Betreffzeile oder das Textfeld REMOVE zu schreiben, dann ärgern Sie sich zumeist in der Folge noch mehr, wenn Sie Ihre Post vom Server holen und die von Ihnen abgeschickte Nachricht mit dem Vermerk der Unzustellbarkeit wegen einer nicht existierenden e-Mail-Adresse erhalten. Löschen Sie die Mail einfach und übernehmen Sie die Absenderadresse in Ihren Filter, obwohl es sehr unwahrscheinlich ist, daß Sie von der gleichen Absenderadresse nochmals eine Zuschrift erhalten. Starker Tobak sind aber auch Beispiele, wo im Account der EBAY-Name angeführt ist. Zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft hagelte es täglich e-Mails auf meinen eBay e-Mail-Account, bei denen im Betreff jeweilige Fußballspiele angeführt waren. Der Text war dann Werbung in Reinkultur.
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