Zahlungsverzug - ....@epost.de - DeutschlandMit einem Versteigerungsergebnis von 89.- Euro war dieser Artikel der Dritte seit Start meines eBay-Projektes, der sich durch seinen Verkaufserlös von den bisherigen 68 Gegenständen wesentlich abhob. Was mich etwas stutzig machte war schon der Umstand, daß der Geldbetrag innerhalb der folgenden Woche nicht eintraf und Befürchtungen kamen auf. Aus Erfahrung wußte ich bereits, daß es Bieter gab, die ersteigern, aber dann erst nach Ultimo oder zu einem fern ab dem Auktionsende liegenden Zeitpunkt die Begleichung vornehmen. Auf der anderen Seite war der Betrag auch wieder so hoch, daß ich keinesfalls riskieren wollte, den Höchstbieter zu vergrämen. Schließlich war ich auch auf das Geld angewiesen und wartete also noch zu. Fast drei Wochen ließ ich verstreichen, bis ich eine e-Mail an ihn richtete und ihn um Überprüfung wegen der fehlenden Zahlung ersuchte. Zwei Tage nach meiner Zuschrift kam dann die Rückmeldung: "Hallo, vielen Dank für die Erinnerung. Das Geld habe ich am Montag auf die Reise geschickt und hoffe, daß es inzwischen bei Ihnen auf dem Konto angekommen ist. Wenn nicht (falsche Kontonr. oder so...) bitte ich um kurze Nachricht. Vielen Dank" Natürlich war das Geld nicht eingetroffen und der inhaltliche Vorbau auf eine möglicherweise falsche Kontonummer verstärkte die Annahme, daß sich dieser Fall in die Länge ziehen könnte. Als dann 11 Tage später das Geld eintraf, war ich zwar einerseits erleichtert, andererseits war klar, daß er mich angelogen hatte was die Mitteilung betraf, daß die Überweisung schon vorgenommen worden war. Ich bewertete diesen Geschäftsfall positiv, vermerkte jedoch den Zahlungszeitraum von 27 Tagen im Bewertungstext. Es gab Fälle, wo unter Angabe von Gründen eine Verzögerung der Bezahlung mitgeteilt wurde. Dies ist ehrlich und je nach Umständen vielleicht akzeptabel. Grundsätzlich sollte der Verlauf einer Versteigerungsabwicklung aber zügig und rasch vonstatten gehen. Ein Auktionsabschluß ist ein rechtsverbindliches Geschäft und bei der Teilnahme daran sollte man sich durch Limitsetzung selbst die Gewährleistung verschaffen, innerhalb des eigenen finanziellen Rahmens mitzubieten, so daß die entsprechenden Mittel letztlich auch zur Verfügung stehen.
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