Geldverlust - ....@12move.nl - NiederlandeEine alte Email-Werbetafel, die etwa aus den 50er Jahren stammte, war mit dem Mindestausschreibungsbetrag von 1,- Euro eingestellt worden. Über 20 Gebote langten für die gut erhaltene Werbetafel ein und erfreulich war auch das Auktionsergebnis von 161,- Euro. Noch am selben Tag wurde die Kontaktmail abgeschickt. Auf Grund der unterschiedlichen Erfahrungen kalkuliere ich einen Zahlungszeitraum von bis zu 3 Wochen ein. Eigentlich gehört es zur guten Sitte eines eBay-Mitgliedes, unmittelbar nach Abschluß einer Versteigerung auch für die prompte Bezahlung Sorge zu tragen, jedoch in Anbetracht der zahlreichen gleichzeitig laufenden Auktionen würde ich mit dem Mahnwesen gar nicht mehr fertig werden, wenn ich bereits nach 10 Tagen mit den Erinnerungsschreiben starten würde. Es wurden auch schon User gesichtet, die bereits bei ihren Auktionen eine Zahlungsfrist festlegten. Dies gilt dann als Bestandteil der Ausschreibung und müßte von dem Höchstbieter auch beachtet werden. Als 16 Tage nach Auktionsende kein Geldeingang zu registrieren war, bekam der niederländische Käufer eine Kurznachricht, in der auf diesen Umstand hingewiesen und um Überprüfung ersucht wurde. Nach weiteren 3 Tagen kam dann die e-Mail, in der zu lesen stand, daß das Geld am Tage nach dem Auktionsende abgeschickt worden sei. Laut seinen Angaben sprach er dann auf der Post in Holland vor und leitete die Nachforschung der Sendung ein. Mittlerweile waren eineinhalb Monate vergangen und nach laufendem Schriftverkehr wurde der Bieter gebeten, zwecks Nachweis seiner Angaben eine Ablichtung des Aufgabescheines an mich zu übermitteln. Sollte er diesem Erfordernis nicht nachkommen, so ersuchte ich ihn um Verständnis, wären seine Angaben für mich in keiner Weise nachvollziehbar und folglich unglaubwürdig. Bei der Überprüfung seiner Bewertungen konnte ich bereits sehen, daß bei 18 abgegebenen 2 darunter waren, worin die Handelspartner zum Ausdruck brachten, daß er seine Ware nicht bezahlt hatte. Zwei Mal ersuchte ich dann noch unter Fristsetzung darum, den Nachweis zu übersenden. Nein, dieser kam dann nicht und schließlich gab ich nach 2 Monaten und einem Tag über den Käufer eine negative Bewertung ab. Die Deutsche Post wurde jedoch in schriftlicher Form mit einem Nachforschungsauftrag in besagter Angelegenheit vorstellig. Es war nichts mehr von dem Bieter zu hören. Doch noch zuwartend und ihn ergebnislos kontaktierend stellte ich den Artikel zur nochmaligen Versteigerung ein. Mit einem um 88,50 Euro verminderten Ergebnis erhielt johnjohn_de, ebenfalls aus den Niederlanden, für 72,50 Euro den Zuschlag, mit dem das Geschäft ruck-zuck über die Bühne ging.
Bemerkenswert war die Art, wie er die Geldsendung vornahm. Ein kleines Päckchen mit zwei Schallplatten, zwischen denen das Geld versteckt war, wurde im gesamten Handelsverlauf durch keine andere Geldübermittlung in der Art überboten.
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